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12. April 2013 – 22:41 |

Ein Urlaub in den Alpen ist immer wieder besonders erholsam und gesund. Allein die Bilder, die das Auge in den Alpen einfängt sind der pure Genuss. Wer auch nur ein wenig Freizeit hat und nicht gar zu weit von den Alpen entfernt lebt, sollte so oft wie möglich dorthin fahren. Wandern in der Freizeit und im Urlaub mit Freunden an …

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Island – Utopie für Naturbegeisterte

Eingereicht on 3. Juli 2013 – 22:28No Comment

Island, das Land der Feen und Elfen. Tatsächlich regt die einzigartige Landschaft dieser 100.000 km² großen Insel im Nordatlantik zum träumen an. Aus geologischer Sicht ist Island eine der spektakulärsten Regionen der Erde, denn hier vereinen und beeinflussen sich unterschiedlichste Naturphänomene. Durch die Lage auf dem Mittelatlantischen Rücken, einer Grabenbruchzone, verteilen sich über die Insel gut 30 aktive Vulkansysteme, wobei deren Tätigkeitsrhythmen stark variieren. Zu den aktivsten und wichtigsten Vulkanen zählen die Hekla und Katla im Süden des Landes und die Askja im Nordosten Islands.

Doch Island prägt weit mehr als diese einzigartigen Vulkanlandschaften.

Nicht umsonst wird sie die Insel aus Feuer und Eis genannt. Es sind verschiedenste Formen von Wasser, insbesondere die Gletscher, für die das Land bekannt ist. Insgesamt werden aktuell etwa 10% der Landesoberfläche von den sich bewegenden Eismassen bedeckt.
Die Gletscher fungieren nicht nur als Wasserspeicher und -zulieferer für viele Flusssysteme, sondern auch als bedeutende Landschaftsformer. Außerdem befinden sich unter fast allen Gletschern Islands auch Vulkane. Der südöstlich liegende Vatnajökull stellt mit einem Volumen von über 3.000 km³ den landesweiten größten Wassergletscher dar. Wie die meisten seiner Art, verliert auch der Vatnajökull seit einigen Jahren, durch die Klimaerwärmung und auch vulkanische Aktivitäten, bedeutend an Größe. Dies hat nicht nur den Anstieg des Meeresspiegels zur Folge. Durch die Verringerung des auf Islands lagernden Gewichts, steht in diesem Zusammenhang auch die Anhebung des Landes.

Auch die Flüsse haben Islands Landschaft dauerhaft geprägt.

Ihre Länge ist zwar nicht mit denen des Festlandes zu vergleichen und auch schiffbar ist keiner von ihnen, doch durch ihre strömende Wasserkraft formen auch sie die Erde und schaffen faszinierende Buchten und Kaskaden. Diese zahlreichen Wasserfälle zählen zu den Hauptattraktionen des isländischen Tourismus. Mit ca. 195 m Fallhöhe gilt der westlich liegende Glymur als höchster (benannter) Wassersturz des Landes. In seiner Leistung wird er allerdings um ein Vielfaches durch den nordöstlichen Dettifoss übertroffen. Seine mächtigen Wassermassen ergießen sich über eine Breite von ca. 100 Meter etwa 40 Meter in die Tiefe und strömen dann circa zwei Kilometer weiter dem nächsten ca. 25 Meter hohem Wassersturz entgegen.

Die Lage Islands bedingt besondere klimatische Verhältnisse.

Man kämpft hier nicht nur gegen ständige Bodenerosion, sondern besonders in Küstennähe auch gegen meist windiges bis extrem stürmiges Wetter. Besonders im Ödland des Inneren können starke Sand- und Schneestürme aufkommen. Insgesamt ist das isländische Klima ozeanisch kühl. Die Jahresdurchschnittstemperatur beläuft sich, gebietsabhängig, auf ca. 5° C, wobei die höchsten Temperaturen von etwa 10° C im Juli und August erreicht werden. Dank des wärmenden Golfstroms sind die Wintermonate an der Süd- und Westküste relativ mild. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt in weiten Teilen Islands bei ca. 80%
Die Sommermonate sind in ganz Island von langer Helligkeit, lokal sogar bis zu 24 Std., bestimmt. Auch Frühling und Herbst erfreuen sich ausdauernder Dämmerungsphasen.
In den Wintermonaten dagegen verkürzt sich die Phase von Sonnenaufgang bis zu deren Untergang, je nach Lokalität, auf bis zu 3 Stunden.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/11077/

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